Rudergeräte: So effektiv ist das einfache Sportgerät

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Rudergerät von Waterrower in Eiche

Rudergeräte erfreuen sich heute bei Fitness-Freunden großer Beliebtheit und das mit gutem Grund. Die praktischen Trainingsgeräte bieten ein ausgezeichnetes Ganzkörpertraining und lassen sich platzsparende in der Wohnung verstauen, da man sie einfach zusammenklappen kann. Der Bewegungsablauf zum Training ist einfach und kann auch von Einsteigern schnell beherrscht werden. Zusätzlich hat man natürlich den Vorteil, dass man zu Hause trainieren kann und außerdem vom Wetter unabhängig ist. Darum ist das Rudergerät besonders im Winter eine exzellente Lösung, um fit zu bleiben und Kalorien zu verbrennen.

So effektiv ist das Training mit dem Rudergerät

Rudergeräte sind so effektiv, weil sie den ganzen Körper trainieren können. Sie erlauben ein gutes Herz- und Kreislauf Training und stärken gleichzeitig verschiedene Muskelgruppen. Die Rumpfmuskeln werden ebenso beansprucht, wie die Arm- und Beinmuskulatur. Gleichzeitig stärkt das Rudern auf dem Gerät auch die Rückenmuskulatur. Dabei ist das Training schonend für die Gelenke, so dass ein Ruderergometer für Menschen aller Altersgruppen empfohlen werden kann.

Mit dem Rudergerät kann eine gute Haltung gefördert werden. Personen, die häufig unter Rückenschmerzen leiden, profitieren von diesem Trainingsgerät auf besondere Weide. Die Skelettmuskeln zur Stützung der Wirbelsäule werden gründlich, aber sanft trainiert, so dass Rückenprobleme langfristig gemindert werden können.

Welche Rudergeräte gibt es?

Der Rudergerät Test hat Fitnessgeräte unter die Lupe genommen, die mit drei unterschiedlichen Systemen arbeiten. Systeme, die mit einer Magnetbremse arbeiten, lassen sich ausgezeichnet einstellen, so dass man den besten Widerstand für das eigene Training leicht einstellen kann. Sie tragen außerdem zu einem besonders runden Bewegungsablauf bei.

Andere Geräte werden mit Wind betrieben. Dabei erzeugt ein Windrad bei jedem Ruderzug einen Luftstrom, der einen Widerstand erzeugt. Ein höherer Luftstrom sorgt für einen höheren Widerstand und somit für schwerere Ruderbewegungen.

Es gibt auch Geräte, die mit einem Wasserwiderstand arbeiten und damit dem echten Rudern besonders nahe kommen. Dabei wird das Ruder durch eine Wassertrommel gezogen. Alternativ können die Geräte auch so gestaltet sein, dass bei jedem Ruderzug eine festgelegte Menge Wasser gehoben wird.

Auf die richtige Technik kommt es an

Auch für den Einsteiger ist die richtige Technik zum Rudern auf einem solchen Gerät schnell erlernt. Besonders wichtig ist es, ab ruhige, gleichmäßige Bewegungen zu achten. Eine gute Sitzposition ist ebenso wichtig, wie eine gleichmäßige Kraftverteilung zwischen Armen und Beinen. Vor Beginn gilt es, den richtigen Widerstand einzustellen. Man sollte zunächst mit einem geringen Widerstand beginnen und diesen steigern, so wie die eigene Leistungsfähigkeit verbessert wird. Man sollte einen Trainingsrhythmus anstreben, bei dem pro Minute 20 Ruderbewegungen ausgeführt werden. Die ideale Trainingsdauer für Anfänger beträgt 15 Minuten. Einem Trainingstag sollte ein trainingsfreier Tag folgen, da Muskelwachstum in der Ruhephase erfolgt.

Die richtige Belastung finden

Um optimale Trainingsergebnisse zu erzielen ist es wichtig, die richtige Intensität der Übung zu erzielen. Bei einer zu geringen Belastung ist das Training nicht effektiv. Eine zu hohe Belastung hingegen führt meistens dazu, dass man nicht die gesamte Trainingszeit durchhalten kann und kann außerdem zu Schäden an den Muskeln führen. Bei regelmäßigem Training stärken sich Muskulatur und Leistungsfähigkeit, so dass die Trainingsintensität immer wieder angepasst werden sollte. Für effektives Training sollte man bis an die Leistungsgrenze herankommen, ohne diese jedoch zu überschreiten. Mit einem Pulsmesser lässt sich dieser Wert am besten bestimmen.

Ruder Ergometer
Die Widerstandseinheit des Waterrower Rudergeräts

Das richtige Gerät finden

Beim Kauf des Ruderergometers sollte man darauf achten, dass sich der Widerstand möglichst stufenlos verstellen lässt. Man sollte außerdem in ein Gerät mit Trainingscomputer investieren. So kann man voreingegebene Trainingsprogramme benutzen und auch Werte wie zurückgelegte Distanz, gesamte Trainingszeit und Schlagfrequenz überprüfen. Meistens lassen sich die Computer auch mit einem Activity-Tracker verbinden, so dass ein Rudergerät Teil einer persönlichen Fitnessroutine werden kann.

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