Orangenblüte

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Orangenblüte

Die Orangenblüte wirkt sich ganzheitlich positiv auf Körper, Geist und Seele aus. Die wunderschönen weißen Kelchblätter sind vielseitig einsetzbar und konnten viele Menschen begeistern. Bereits in der alten Antike wussten die Menschen um ihrer besonderen Wirkung.

Eine besondere Herkunft

Die Orangenblüte stammt in der medizinischen Verwendung meist von der Bitterorange (lat. Citrus x aurantium L.), welche auch Pomeranze genannt wird. Die Früchte diese Zitruspflanze ähneln der Orange, wie wir sie kennen, jedoch sind diese ein wenig kleiner und bitterer. Es wird vermutet, dass die Bitterorange als Hybride zwischen der Mandarine und Pampelmuse entstanden ist. Das „x“ in dem lateinischen Namen steht genau für diese Kreuzung. Mit Naturhybriden sind natürliche Kreuzungen von Pflanzen gemeint. Wahrscheinlich wuchsen die Pflanzen in einem Gebiet eng an eng. Mutter Natur erledigte dann den Rest, und schuf eine neue Pflanze. Die exakte Herkunft ist nicht eindeutig nachzuverfolgen, jedoch wird vermutet, dass der Baum seinen Ursprung vor 4000 Jahren im Himalaya oder den chinesischen Gebirgsregionen hat. Der Baum ist das ganze Jahr über grün und kann bis zu 10 Meter hoch werden. Heute wächst der Orangenbaum hauptsächlich in Brasilien, Spanien und Italien.

Aromatherapie: Heilen mit Pflanzen

Ein großes Einsatzgebiet der Orangenblüte ist die Aromatherapie. Ätherische Öle werden seit tausenden von Jahren bereits eingesetzt, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Das Wort Äther stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Himmelsluft“. Ein wunderschöner Vergleich, wenn man bedenkt auf was für hohen Ebenen uns die Düfte berühren. Es ist tatsächlich möglich mit den richtigen Aromen dem Körper Heilung zu schenken. Die Aromatherapie hat ihren Ursprung bereits in der Antike. Es wurden schon vor langer Zeit aromatische Heilpflanzen in Asien und im Orient angebaut. Die Mesopotamier und Ägypter verwendeten die duftenden Öle für heilende Zwecke. So wurden bereits vor langer Zeit Aromasalben und Pflaster hergestellt, sowie die Toten mit den Ölen einbalsamiert, um alles Negative und den Schmerz zu verjagen. Auch aus dem altindischen Ayurveda sind die aromatischen Düfte bekannt. Ayurveda ist bis heute ein fester Bestandteil vieler Menschen, die ihren Körper und Geist ausbalancieren möchten. Auch in Rom wurde die Aromatherapie damals fest in den Alltag integriert. Man reinigte mit Pfefferminzblättern die Krankenhäuser, stellte Parfums her und kreierte duftende Öle für den Körper. Im weiteren Verlauf der Geschichte drohte das Wissen in Europa unterzugehen, jedoch wahrten die alten Mönche und Alchimisten aus dem Mittelalter mit aller Kraft die wertvollen Erkenntnisse von der Wirkung der Düfte auf das menschliche System. Bis heute werden die Essenzen mit zunehmender Begeisterung in der Heilpraktik verwendet.

Aber wie wirken die Düfte auf uns? Die Aromen der Pflanzen sind ein wesentlicher Bestandteil der Pflanzenpersönlichkeit. Die Düfte agieren nicht nur auf körperliche Ebene, indem Sie zum Beispiel entzündungshemmend wirken, sondern auch auf feinstofflicher Ebene, indem sie den Geist berühren. Wenn wir die Düfte einatmen verarbeitet unser Gehirn die Eindrücke im Riechhirn und knüpft Verbindungen zu unserer Gefühlsebene. Diese wird auf verschiedenste Art und Weise stimuliert.

Der Orangenblüte sagt man die aromatherapeutische Wirkung nach, dass Sie uns mehr Lebensfreude und Vitalität schenkt. Aber auch körperliche Beschwerden kann dieses Öl lindern. Ein bekanntes Öl, welches mittels Wasserdampfdestillation aus den weißen Orangenblüten der Bitterorange gewonnen wird, ist das Neroliöl. Abgesehen von dem wundervollen mediterranen Duft ist es eine Absolute Wunderwaffe. Es wirkt stark antibakteriell und kann somit viral verursachte Darm- und Atemwegserkrankungen bekämpfen. Es wird außerdem in Studien bestätigt, dass es gut gegen Krampfadern und Hämorriden wirkt. Außerdem kann das Öl der Orangenblüte eine Linderung der Menstruationsbeschwerden bewirken, da es krampflösend wirkt. Je nach dem für welchen Zweck man es benötigt, kann man sich Ölbäder machen oder sich mit dem Öl einreiben. Bei Atemwegserkrankungen bieten sich Brustwickel sehr gut an. Auch innerlich kann man das Öl verwenden. Es wirkt auf jeder Ebene. Dafür ein bis zweimal täglich zwei bis drei Tropfen in einem Glas Wasser vermischen. Man kann ein wenig Honig beifügen, um den Geschmack milder zu gestalten. Mit dieser Art der Anwendung kann man Kopfschmerzen oder Migräne behandeln. Das Öl wirkt hier ganzheitlich, da die Auslöser von Kopfschmerzen oft Stress sind. Das Öl findet seine Anwendung auch bei Panikattacken oder Prüfungsängsten. Auch Menschen, die Ihre Zirbeldrüse aktivieren wollen, um ihren spirituellen Horizont zu erweitern, atmen gerne den Duft der Orangenblüte ein. Die Blüte wirkt auf vielerlei Ebenen in der Aromatherapie und bringt somit Körper, Geist und Seele in Einklang.

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Orangenblüten Tee – Ein Allrounder

Tee im Allgemeinen hat seinen Ursprung vor über 5000 Jahren in China gefunden. Es gibt eine Legende über den Kaiser Shen-Nung. Dieser trank sein Wasser aus hygienischen Gründen immer abgekocht. Eines Tages wehte ein Blatt von einem Teezweig in seinen heißen Krug und verfärbte das Wasser bräunlich. Er war sehr neugierig und kostete einen kleinen Schluck von dem verfärbten Wasser und war begeistert von dem frischen Geschmack. Der Tee war entstanden.

Der Tee der Orangenblüte schmeckt nicht nur sehr gut und dient als kalte Erfrischung im Sommer, sondern wirkt auch auf körperlicher Ebene. Die Inhaltsstoffe sind Flavonoide (Naringin) und Ätherische Öle. Naringin wirkt antioxidativ und lipidsenkend. Lipidsenkend bedeutet, dass der Plasmaspiegel von Cholesterin gesenkt wird. Ein zu hoher Cholesteringehalt sorgt für Fettablagerungen in den Gefäßwenden und sollte somit vermieden werden. Naringin findet sich öfter in Pflanzen, deren Früchte einen bitteren Geschmack tragen. Nicht nur bei der Bitterorange ist es zu finden, sondern auch in Pampelmusen und Grapefruits.

Ähnlich wie bei der Aromatherapie wirkt die Orangenblüte in der Form eines Tees beruhigend und entspannend. Der Tee wird von Homöopathen empfohlen, wenn man unter Nervosität oder Schlafstörungen leidet. Die Blüte ersetzt des Öfteren gerne Baldrian, denn dieser schmeckt deutlich bitterer. Die Orangenblüte schmeckt sehr lieblich. Der Tee wirkt außerdem auf physischer Ebene krampflösen und ist somit bei Magen- oder Darmkrämpfen geeignet. Er wird zudem oft bei Halsentzündungen und gegen Gicht eingesetzt. Um sich einen solchen Tee zuzubereiten gießt man einen Löffel der Orangenblüte mit kochendem Wasser über. Man kann sich hierfür ein einfaches Teenetz kaufen, um die Blüten abzufangen. Der Tee sollte 10 Minuten lang ziehen und ungefähr 3 Mal täglich verzehrt werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, sollte eine Tasse vor dem direkten Schlafen getrunken werden, um die beruhigende Wirkung im Schlaf zu empfangen. Sprechen Sie bei ernsthaften Beschwerden jedoch immer im Vorfeld mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, um das richtige Mittel und die richtige Dosierung für Sie zu finden. Das gute an der Orangenblüte ist, dass keine nachgewiesenen Nebenwirkungen dieser Heilpflanze bekannt sind.

Orangen am Baum mit Blüte

Orangenblütenwasser

Die Blüte eignet sich nicht nur für heilerische Zwecke, sondern wird in der Küche gerne zum Aromatisieren von Süßspeisen und Getränken verwendet. Man kann so seinen Orangensaft oder seine Zitronenlimonade mit dem Wasser der Orangenblüte vermischen, sodass es eine blumige Note bekommt. Es wird beim Kochen vor allem für orientalische Speisen verwendet. Man kann so Gerichten, wie Couscous, das gewisse Etwas geben. Auch für Desserts, Pfannkuchen oder Milchreis ist das Aroma der Orangenblüte gut geeignet. Sie können aus dem Wasser außerdem einen wunderbaren Likör herstellen. Hierfür und für viele andere Rezepte gibt es eine Menge Input im Internet. Wer übrigens eine besondere Marmelade probieren möchte, kann diese aus den lieblichen Orangenblüten herstellen.

Es ist äußerst wichtig auf die Reinheit des Wassers zu achten, damit es für den Verzehr geeignet ist. Es sollte in seiner reinsten Form sein und Bioqualität haben. So werden unnötige Zusatzstoffe vermieden, die die Gesundheit gefährden könnten. Das Wasser sollte zudem vor Licht geschützt sein. Hierfür bietet es sich an das Wasser in undurchsichtigen Glasflaschen zu kaufen und dunkel, sowie kühl, zu lagern.

Das Wasser entsteht bei der Destillation der Knospen der Orangenblüte. Auch hier werden die Blüten der Bitterorange verwendet. Im oberen Verlauf wurde bereits über Neroliöl gesprochen. Dies ist wichtig zu erwähnen, denn es handelt sich um ein und denselben Prozess, wo alle Produkte, die bei der Wasserdampfdestillation entstehen, verwendet werden. Das Kondenswasser, welches bei diesem Prozess entsteht, ist als Orangenblütenwasser (Neroliwasser) bekannt. Das Wasser wird hauptsächlich in Marokko hergestellt und ist in Apotheken, Gewürzläden und arabischen Geschäften erhältlich. Das Wasser hat ähnliche Wirkungen wie das Öl, auch wenn es nicht so konzentriert ist. Es ist außerdem wohltuend für die Haut. Es beruhigt diese bei Rötungen, spendet Feuchtigkeit und wirkt belebend.

Das Blütenwasser hat in der Kosmetik ebenfalls seinen festen Platz. Das Wasser ist vielseitig anwendbar. Man kann es als belebendes Gesichtswasser oder Körperspray verwenden, um der Haut einen Frischekick zu schenken. Da es gereizte Stellen beruhigt, kann man es sanft auf einen Sonnenbrand auftragen, oder es nach der Rasur als Aftershave benutzen. Auch als eine kleine Pflege für die Haare nach dem Waschen eignet es sich super. Dafür eine kleine Menge in die Hände massieren und sanft in den Spitzen verteilen.

Fazit zu der Orangenblüte

Die Orangenblüte ist in unfassbar vielen Gebieten einsetzbar, was sie zu einer Pflanze macht, die ganzheitlich auf Körper und Geist wirkt. Ein kleines Allroundtalent. Das wunderbare an dieser Pflanze ist die Tatsache, dass es keine nachgewiesenen Nebenwirkungen gibt. Genießen Sie diese tolle Pflanze dennoch mit Vorsicht und tasten Sie sich ran, denn jeder Körper ist einzigartig und sollte für sich rausfinden, was das Beste ist. Egal ob in der traditionellen Aromatherapie, als leckerer Tee oder als belebendes Blütenwasser: Probieren Sie sich aus und lassen Sie sich selbst von dieser vielseitigen Pflanze überzeugen.

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