Fitnessshakes – Kraft aus pflanzlichen Proteinen

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Proteinpulver

Im Fitnessstudio werden oft Proteinshakes und -pulver angeboten. Immer mehr Menschen nehmen entsprechend Nahrungsergänzungsmittel zu sich, um sich mit Protein, Vitaminen und Mineralien zu versorgen, bzw. die Nahrung um ein gewisses „Mehr“ zu ergänzen.  Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung nimmt man üblicherweise alle nötigen Nährstoffe auf, aber in gewissen Situation kann eine Ergänzung sinnvoll sein.

Unter einer höheren Belastung des Körpers, können zusätzliche Nährstoffe zugeführt werden. Um nicht direkt wieder die gerade abtrainierten Pfunde zuzunehmen, empfiehlt sich hierbei in gewissen Mengen vor allem Protein. So wird parallel die Kalorieneinnahme vermieden, was sich positiv auf das Gewicht auswirkt. Auch unterstützen Proteine den Muskelaufbau und die Muskelerholung.

Welche Proteine sind sinnvoll?

Protein – meist fälschlicherweise auch als Eiweiß bezeichnet – gibt es im Wesentlichen aus drei „Quellen“. Aus Molke gewonnen werden die klassischen Proteinpulver. Weitgehend künstlich hergestellte Proteinpulver (meist auch als Whey Protein vermarktet), die durchaus als VEGAN vermarktet werden, beherrschen aktuell den Markt und sind in den meisten Marken enthalten. Zudem gibt es allerdings auch einen wachsende Menge an Proteinen, die natürlich und aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden.

Diese pflanzlichen Proteine, werden idealerweise aus Soja gewonnen, da dieses die höchste Proteinkonzentration in der Pflanzenwelt aufweist. Ein solches auf dem Sojaprotein basiertes Pulver in Kombination mit Vitaminen aus Obst und 9 essentiellen Aminosäuren bietet z.B. Juice Plus+ mit Perform an. Es gibt auch rein pflanzliche Kapseln aus Obst, Gemüse und Beeren zur Ergänzung von Mineralstoffen sowie Vitaminen.

Ich habe mit den pflanzlichen Proteinen generell eine bessere Erfahrung gemacht. Also Mensch sind wir an die Verwertung von pflanzlichen Stoffen und Fasern deutlich besser gewöhnt. So wird das Sojaprotein einfach schneller aufgenommen und hilft so auch deutlich effektiver bei der Regeneration. Und eine gute Regeneration ist ja bekanntlich das wichtigste Element des Trainings.

Es sollte jeder seine passende Alternative finden, denn vieles kommt ja hier auch auf die Verträglichkeit an – und da hatte ich vor allem bei aus Molke gewonnen Produkten so oft meine Probleme. Juice Plus+, Rocka, ESN, nu3, foodspring und more nutrition sind alles ganz gute Produkte, aber bei mir war Perform von Juice Plus+ und mit kleinen Abstrichen more nutrition bisher die persönliche Wahl.

Als kleiner Tipp: Ich rühre mein Proteinpulver immer in einen selbst gemachten Smoothie. Meist aus Mango, Guave und einer Zitrusfrucht (Limette, Zitrone, Grapefruit). Zu erziele ich eine noch bessere Aufnahme in den Körper und erhalte alle nötigen Vitamine.

 

Welche Vitamine solltest Du bei körperlicher Belastung ergänzen?

Letztlich kann dies nur über ein Blutbild herausgefunden werden. Als ich noch im Radsport als Leistungssportler aktiv war, habe ich sehr regelmäßig im Serum testen lassen, ob es nach den besonders langen Rennen hier einen Mangel an gewissen Vitaminen und Mineralstoffen gab. Die meisten Menschen denken bei Krämpfen an Magnesium, aber das ist oft gar nicht das fehlende Mineral. Denn es gibt Botenstoffe, die dafür sorgen, dass Magnesium zu den Musikeln gelangt. Oft besteht nämlich ein Kalium oder Chrom Mangel (wie bei mir). So habe ich dann entsprechend Chrom hinzugeführt. Das es dieses sehr selten isoliert gibt, kann ich hier BASICA empfehlen. Hier sind Kalium und Chrome wie auch Magnesium enthalten und es lässt sich wie Proteinpulver problemlos nahezu überall einrühren. Ihr könnt es sogar backen, d.h. wer sich eigene Müsliriegel macht, der kann direkt ein bisschen von dem BASICA Pulver hinzu mischen.

Für den Muskelaufbau sorgt das Protein. Daneben solltest Du aber vor allem die Vitamine B1, B2, B5 und B6 ergänzen wenn ein Mangel besteht, denn diese steuern Deinen Energiestoffwechsel und sorgen so dafür, dass die weiter kraftvoll in Deinen Heimtrainer treten kannst. Aber auch Vitamin D für die Knochen wird oft ergänzt.

Fruchtsaft für Proteinpluver als Fettblocker

Spielt die Geschmacksrichtung eine Rolle?

Eigentlich nicht, denn alle Pulver die ich bisher getestet habe, bekommen den Geschmack über Zusatzstoffe, die zwar meist natürlich sind, aber höchst unnatürlich gewonnen wurden. Ich empfehle daher immer Proteinpulver ohne Geschmacksstoffe, so dass diese in Kombination mit einem beliebigen Fruchtsaft eingenommen werden können. Da gewisse Früchte ja auch den Aufbau von Fett reduzieren, macht es durchaus Sinn hier z.B. Apfel als Fettblocker einzusetzen.

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