Fitness Snacks – für wen geeignet?

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Fitness Snacks - Shakes und Riegel

Schon im einfachen Supermarkt gibt es mittlerweile Regale mit Fitness-Supplements und Fitness-Snacks. Sie sollen uns helfen, schneller abzunehmen, Muskeln aufzubauen und dienen als gesunder Snack für zwischendurch. Doch welche Snacks und Produkte helfen wirklich und auf welche kann man verzichten?

Protein-Shakes und –Riegel

Mittlerweile sind Proteinshakes nicht mehr aus der Fitnesswelt wegzudenken. Die pulverförmigen Alleskönner sollen durch den hohen Eiweißgehalt den Muskelaufbau begünstigen. Doch auch Abnehmwillige greifen immer häufiger zu Proteinshakes und ersetzen Mahlzeiten durch die Shakes. Mit dem hohen Eiweißgehalt geht ein niedriger Kohlenhydratgehalt einher, weshalb die Shakes sich für die Low-Carb-Ernährung eignen. Die Anwendungsgebiete haben sich in den letzten Monaten und Jahren ausgeweitet und die Produktpalette wurde entsprechend angepasst. Neben den Shakes gibt es auch Pancake-Fertigmischungen, Protein-Puddingpulver, Protein-Müsli und sogar Protein-Nudeln für die Low-Carb-Ernährung.
Auch Protein-Riegel werden als gesunder Snack für zwischendurch angepriesen. Sie enthalten viel Eiweiß, wenig Fett und Kohlenhydrate und kaum bis keinen Zucker. Kalorientechnisch kommen Protein-Riegel allerdings auf einen vergleichbaren Wert wie normale Müsliriegel oder Schokoriegel. Für Personen, die aus sportlicher Sicht keinen erhöhten Eiweißbedarf haben, zählt vorrangig die Kalorienbilanz und nicht die Zusammensetzung. Möchte man abnehmen, sollte man statt zu einem Protein-Riegel lieber zu einem zuckerfreien Riegel greifen.

Welche Proteine gibt es?

In Fitness-Foods und Fitness-Snacks wird am häufigsten Whey-Protein (Molkenprotein), Casein (Milcheiweiß), Milchprotein-Isolat, Eiprotein und Sojaprotein verwendet. Natürliche Proteinquellen sind tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier. Vegetarier und Veganer decken ihren Eiweißbedarf unter anderem mit Hülsenfrüchten, Nüssen und Soja.

Die Menge macht es

„Viel hilft viel“

ist bei Proteinprodukten schlichtweg falsch. Hobbysportler brauchen im Prinzip den Extra-Eiweißkick nicht, da der tägliche Bedarf bereits über die normale Nahrung aufgenommen wird. Der tägliche Bedarf liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Nimmt man zu viel Protein zu sich, belastet das auf Dauer die Nieren. Im schlimmsten Fall kann es dadurch zu Rheuma oder Gicht kommen. Anstatt zu Protein-Shakes sollte man lieber auf Eiweißreiche Nahrung, wie zum Beispiel mageres Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte oder Hüttenkäse zurückgreifen.
Auch diejenigen, die auf Eiweißshakes und Fitnessfoods zum Abnehmen setzen, sollten sich ins Gedächtnis rufen, dass man auch mit herkömmlichen Lebensmitteln sehr gut Low-Carb essen kann.

Empfehlenswert sind die speziellen Fitness-Foods im Prinzip nur für Hochleistungssportler, die von dem hohen Eiweißgehalt beim Muskelaufbau und -Erhalt profitieren. Eine große Auswahl an Fitness-Foods ist in spezialisierten Shops und Online-Apotheken wie der Europa Apotheek erhältlich. Möchte man abnehmen, kann man zwar Mahlzeiten durch Protein-Produkte ersetzen oder ergänzen, allerdings sollte man auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten. Wichtig ist es daran zu denken, dass der Körper neben Eiweiß auch Fett und Kohlenhydrate braucht, um die bestmögliche Leistung zu erbringen.

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